sportplatz geroldswilViele Sportplätze habe sehr schlecht ausgerichtete Flutlicht-Scheinwerfer. Diese strahlen oft große Lichtmengen in den Nachthimmel und die Umgebung, obwohl sie doch eigentlich nur den Sportplatz beleuchten sollen. Durch das Licht werden Anwohner und der Straßenverkehr geblendet, und das Licht lockt Insekten aus großen Entfernungen an. Die Auswirkung auf Tiere ist besonders kritisch bei Sportplätzen, die sich am Ortsrand und in der Natur befinden. Das unnötig abgestrahlte Licht ist letztlich auch große Energie- und Geldverschwendung für die Vereine.

Oft werden noch symmetrische Fluter mit schlechter Lichtlenkung genutzt. Diese werden dann so eingestellt, dass sie auch noch das äußerste Ende des Platzes hell beleuchten. Der seitliche Lichtanteil geht dabei schon längst weit in den Nachthimmel hinaus. Hier kann man mit besserer Ausrichtung und mit Abschirmungen das Abstrahlverhalten etwas verbessern. Deutlich besser geeignet sind aber Sportplatzbeleuchtungen mit asymmetrischen Planflächenstrahlern, waagerecht montiert. Hier wird das ganze Licht zielgerichtet auf den Sportplatz gelenkt, und die Blendung ist auf ein Minimum reduziert, auch ein Komfortgewinn für die Sportler. Nachbarn, Natur und Nachthimmel werden dann nicht mehr durch sinnlose Beleuchtung beeinträchtigt.

Bild: www.darksky.ch

Wir haben einen Flash-Film/eine Bilderschau zusammengestellt, die anschaulich eine richtige Sportplatz-Beleuchtung erklärt:

 

Dokumentierte Fotos schlechter Sportstättenbeleuchtung

Das "Projekt Sternenpark Schwäbische Alb" ist eine private und ehrenamtliche Initiative, die sich für umweltgerechte Beleuchtung zum Schutz von Mensch, Natur und Umwelt einsetzt.
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