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Neues 2013 Projekt Sternenpark Schwäbische Alb

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Projekt Sternenpark Schwäbische Alb, sowie Termine über Ausstellungen, Vorträge und vieles mehr.


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3sat-birne-lichtverschmutzung-blaues-lichtAm 07.12.2013 berichtete die Sendung "über:morgen - Das Zukunftsmagazin" bei 3sat umfangreich über die Auswirkungen von künstlichem Licht auf unsere Gesundheit. Diese wird besonders durch die Blauanteile im Licht negativ beeinträchtigt.

Das ist eigentlich Grund genug, auch bei Straßenbeleuchtungen nur Licht mit geringen Blauanteilen zu verwenden und einen warmweißen Farbton zu bevorzugen. Die Leuchtmittel sollten eine Farbtemperatur von maximal 3000 Kelvin haben! Leider wird trotzdem in vielen Gemeinden 4000 Kelvin oder mehr installiert. Zwar sind diese Leuchtmittel noch etwas effizienter, aber allein aus Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger sollte warmweißes Licht mit geringen Blauanteilen gewählt werden, das auch für eine angenehmere Lichtstimmung sorgt. Zudem lockt es weniger Insekten an und wird nicht so stark gestreut.

 

Weitere Informationen:


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lichtverschmutzung-focus-online-20131204Beim Focus ist am 1.12.2013 ein umfangreicher Artikel zum Thema Lichtverschmutzung erschienen, im Special "Odenwalds Universum". Darin wird auch unser Sternenpark-Projekt genannt. Unten finden Sie die Internetadresse des Artikels.

Liest man allerdings manche Leserkommentare zu dem Artikel, muss man davon ausgehen, dass die Kommentatoren den Artikel entweder nicht gelesen oder den Inhalt nicht vollständig erfasst haben. Es ist nicht das künstliche Licht an sich das Problem, sondern falsches Licht zur falschen Zeit am falschen Ort. Jalousien mögen zwar die Wohnung abdunkeln, lösen aber nicht die Problematik von zu viel künstlichem Licht in der Natur und ändern auch nichts an sinnlosem Energieverbrauch und Sicherheitsgefährdung durch ziellose und falsche Beleuchtung.

Es sind eben nicht nur die paar Hobbyastronomen, für die eine Reduzierung der Lichtverschmutzung wichtig ist, sondern es ist ein viel weitreichenderes Problem. Niemand möchte das künstliche Licht generell abschalten - es sollte nur sinnvoll und umweltgerecht eingesetzt werden. Beleuchtung an sich ist nicht Zeichen für Fortschritt, sondern erst der bewusste Umgang damit! Während Lärm und andere Immissionen ab einem gewissen Grad als negative Beeinträchtigung gelten und schon längst mit Grenzwerten versehen sind, scheint man gerade bei unserem wichtigsten Sinn, der visuellen Wahrnehmung, sehr nachlässig zu sein.

 

Online Artikel:


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sternenpark-unterstuetzerlisteAm 21.11.2011 haben wir das Projekt Sternenpark Schwäbische Alb erstmals vorgestellt. Inzwischen sind schon zwei ereignisreiche Jahre vergangen. Einen Rückblick auf das erste Jahr finden Sie in unserem letzten Jahresbericht, hier möchten wir das zweite Jahr zusammenfassen.

Bei einem Treffen im Umweltministerium in Stuttgart Ende November 2012 konnten wir dort die Themen "Lichtverschmutzung" und "umweltgerechte Beleuchtung" einbringen. Nach unseren Gesprächen wurde ein erster Schritt getan mit der Anpassung der Förderbedingungen des Landes: Nur die Installation voll abgeschirmter Beleuchtung wird finanziell unterstützt. Sicher ein erster Erfolg, aber es wäre wünschenswert, wenn auch noch die warmweiße Lichtfarbe den Weg in die Förderbedingungen finden würde.

Im Rahmen unseres 1. Preises beim Umweltwettbewerb 2012 des Landkreises und der Kreissparkasse Reutlingen haben wir zu Beginn des Jahres 2013 zusammen mit Landrat Thomas Reumann die Bürgermeister in seinem Landkreis über umweltgerechte  Beleuchtung informiert. Unser Informationsblatt gibt den Bürgermeistern, Gemeinderäten und Bauämtern wertvolle Hinweise, auf was sie bei neuer Beleuchtung achten sollten. Bedauerlicherweise gibt es im Landkreis dennoch Gemeinden, die trotzdem andere Lichttechnik installieren...

Immer wieder haben wir auch darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, warmweißes Licht bzw. Licht mit geringen Blauanteilen zu nutzen. Leider gibt es aber immer noch viele Gemeinden, die den überschaubaren Spareffekt neutral- und kaltweißer Beleuchtung einer gesünderen, angenehmeren und schonenden Beleuchtung vorziehen. In Berlin ist warmweißes Licht übrigens Teil des dortigen Beleuchtungskonzepts und wird auch vom Deutschen Städtetag empfohlen.

Unsere bisher größte Sternenpark-Ausstellung war im Januar und Februar 2013 in der Kreissparkasse Metzingen zu Gast. Im Rahmen der Ausstellung hielt Prof. Andrea Santangelo von der Universität Tübingen einen spannenden und unterhaltsamen Vortrag zu dunkler Materie und dunkler Energie.

leuchtendes-vorbildIm Februar 2013 fand eine große "alb-talk"-Veranstaltung in Römerstein statt, die von der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg, einer Einrichtung des Landes Baden-Württemberg, in Zusammenarbeit mit unserem Sternenpark-Projekt durchgeführt wurde. Interessante Vorträge zu Lichtverschmutzung, Beleuchtung und Astronomie, auch international, boten den Besuchern ein interessantes Tagungsprogramm.

Zum Astronomietag 2013 im März boten wir in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Münsingen Vorträge und eine Sternenführung an. Weitere Veranstaltungen mit den Volkshochschulen sind geplant. Wir waren auch zu Gast bei Astronomie-Live sowie in der Biosphärengemeinde Beuren und veranstalteten Führungen für Schüler auf dem Sternberg und für eine vdi-Ortgruppe in Schopfloch. Ein Teil unserer Ausstellung war sogar in Berlin.

Im August fand mit dem Meteorcamp auf dem Schachen wieder eine mehrtägige Veranstaltung statt. Am ersten Tag war ein TV-Team zu Gast (Ankündigung folgt), am zweiten Tag gab es einen großen öffentlichen Beobachtungsabend, am dritten und vierten Tag wurde der Meteorstrom der Perseiden wissenschaftlich beobachtet.

Seit August ist unsere Sternenpark-Ausstellung in der Alten Apotheke in Laichingen zu sehen, übrigens bei Tag und Nacht. Der Apotheker Hans-Peter Eppler ist selbst Hobbyastronom und erzählt Ihnen beim Einkauf sicher gerne, warum zuviel Licht zur falschen Zeit ungesund ist.

Im September nahm Till Credner an einem  internationalen Workshop zum Thema Lichtverschmutzungs-Messung auf der kroatischen Insel Lastovo teil. Dort ist der Himmel noch richtig dunkel. Ein faszinierendes Erlebnis!

Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere "Rettet die Nacht"-Broschüre bundesweit erschienen ist und das Land Oberösterreich die Broschüre übernommen hat. Carsten Przygoda hat das Dokument wieder in vorbildlicher Weise umgesetzt, wie wir es ja auch von der Sternenpark-Internetseite und anderen Dokumenten her kennen.

In diesem Rahmen möchten wir auch nochmals auf unsere Datenbank hinweisen, in der Sie viele ausgewählte Informationen finden und auch einreichen können.

Die große Astronomiemesse AME in Villingen Schwenningen war Mitte September wieder ein großer Anziehungspunkt. Unser großer Stand dort war gut besucht. Auch wenn das Thema Lichtverschmutzung die Hobbyastronomen direkt betrifft, hat sich von deren Seite auf dem Gebiet bisher leider wenig getan. Hier unterstützen wir gerne, z.B. mit Informationsmaterial und unseren Musterbriefen. Unsere Ausstellung kann man übrigens auch ausleihen!

Seit Mitte des Jahres ist das ehrenamtliche Projekt Sternenpark Schwäbische Alb auch bei Wikipedia vertreten.

Ende September fand in Tübingen die große Jubiläums-Tagung der Astronomischen Gesellschaft statt. Till Credner war am dortigen Workshop beteiligt, und beim Vortrag von Prof. Harald Lesch war im Foyer unsere Sternenpark-Ausstellung zu sehen. Anschließend vertrat Matthias Engel das Sternenpark-Projekt auf dem Dialogforum Energiewende mit Umweltminister Franz Untersteller im Schloss Hohenheim. Er konnte die Themen Lichtverschmutzung und umweltgerechte Beleuchtung dort wieder an vielen Stellen ansprechen.

Im Oktober waren Till Credner und Matthias Engel mit Vorträgen zur Fotografie von Nachtlandschaften und zu Messtechnik beim 9. CCD-Workshop im Planetarium Stuttgart vertreten.

Anfang November 2013 wurde unsere "Rettet die Nacht"-Broschüre bei der Mitgliederversammlung des Gemeindetags Baden-Württemberg in Friedrichshafen ausgegeben. Über das Jahr hinweg haben wir auch direkt den Landkreisen rund um die Schwäbische Alb kostenlos unsere Informationen angeboten. Neben dem Landkreis Reutlingen hat auch der Landkreis Sigmaringen und der Ostalbkreis seine Gemeinden über die Grundsätze umweltgerechter Beleuchtung informiert. Andere Landkreise haben entweder abgelehnt oder gar nicht erst geantwortet. Hier wird das Potential des Themas vermutlich noch unterschätzt. Wir bleiben aber dran!

Im Laufe des Jahres haben wir uns auch mit Energieversorgern getroffen, die in vielen Gemeinden die Straßenbeleuchtung realisieren. Die Gespräche bei der EnBW und bei der FairEnergie waren für beide Seiten sehr informativ.

Bedanken möchten wir uns bei den Unterstützern des Sternenpark-Projekts und bei den Medien, die unsere ehrenamtliche Tätigkeit mit Artikeln und Radioberichten unterstützen! In der 45. Ausgabe des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" ist der Artikel "Retter der Nacht" erschienen. Darin wird auch unser Projekt auf der Schwäbischen Alb genannt, zusammen mit dem Westhavelland, der Eifel und der Rhön. Wir hoffen, dass dieser bundesweite Artikel mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenkt!

Viele weitere Infos zum letzten Jahr finden Sie in unserem Neuigkeiten- und Veranstaltungsarchiv.

Weitere Beitrge:

Das "Projekt Sternenpark Schwäbische Alb" ist eine private und ehrenamtliche Initiative, die sich für umweltgerechte Beleuchtung zum Schutz von Mensch, Natur und Umwelt einsetzt.
Helfen Sie mit und werden Sie ein leuchtendes Vorbild!

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