nachtwanderung hohenurachNachdem für den Abend des 5.5.2012 bei sonst recht wechselhaftem Wetter ein Fenster mit klarem Himmel vorausgesagt wurde, konnte unsere Nachtwanderung auf die Ruine Hohenurach wie geplant stattfinden. Bei blauem Himmel starteten über 20 Teilnehmer und stiegen hinauf zum Hohenurach. Dabei konnte die Astronomieveranstaltung noch um einen zoologischen Teil erweitert werden, denn zahlreiche große Feuersalamander waren unterwegs. Der steile Aufstieg wurde durch den gerade aufgegangenen Mond belohnt, der sich als große goldene Scheibe über der Alb zeigte. Bei Dämmerung konnte dann die Burganlage besichtigt werden, während unten im Tal die Lichter angingen. Der Flughafen war als leuchtendes Band im Alb-Vorland zu sehen. Besonders beeindruckend war die große Fensterwand der Ruine, vom hellen Vollmond beleuchtet. Auf der großen Wiese im unteren Teil der Burganlage war inzwischen das C8-Teleskop eingerichtet, das wir zuvor auf die Burg geschleppt hatten. Begeistert schauten die Besucher die Venus an, die sich hell und sichelförmig am Nachthimmel zeigte. Es wurden viele Fragen zu Planeten und Sternen gestellt, aber auch zum Teleskop. Anschließend gab es den Saturn mit seinen beeindruckenden Ringen zu sehen. Dann zog es leider zu und es war keine weitere Teleskopbeobachtung möglich. Nach der Vorstellung des Sternenpark-Projekts und Gesprächen bei warmen Getränken machten wir uns auf den Weg ins Tal. Vorher blickten wir aber noch auf das hell erleuchtete Bad Urach und sprachen das Thema Straßenbeleuchtung und dessen Optimierung an. Mit Taschenlampen ging es dann kurz nach 23 Uhr wieder hinunter nach Bad Urach.

Die Veranstaltung hat den Teilnehmern gefallen und es wurde eine Folgeveranstaltung gewünscht. Diese werden wir wie immer hier auf der Sternenpark-Seite ankündigen.

Hier noch ein paar Impressionen und ein Video:

 

Bilder und Video: Till Credner

Vielen Dank an die Teilnehmer für die Unterstützung des Sternenpark-Projekts.
Wir möchten auch auf folgenden gelungenen Bericht hinweisen: Vollmond, Sternenhimmel und Nachtgetier an der Ruine Hohenurach